Beschreibung - Unser Möwenstein

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Beschreibung

Mövenstein
Spektakuläre Bergungsaktion:

Heimatverein will  den ca. 40 Tonnen schweren "Mövenstein" aus der Ostsee holen
Travemünde 30.03.2011 |


Im Jahre 1901
kletterten drei Travemünder Jungs auf den Mövenstein. Der riesige Eiszeit-Findling am Strand war größer als die Steppkes, die mit ihren Schirmmützen stolz auf dem 40 Tonnen schweren Brocken posierten. Ein Fotograf machte eine Aufnahme, eine der bekanntesten historischen Postkarten des Seebades war entstanden. Heute ist das Naturdenkmal Mövenstein nur noch schwer zu finden. Willi Altenburg aus Travemünde setzt sich dafür ein, dass ergehoben wird.
Auch sein Schulkamerad Dieter Spiess - geboren in Travemünde - und als Schulkind
mit der Schulklasse -  im Lehrfach Heimatkunde - oft am und auf dem Möwenstein gestanden - unterstützt diese Aktion.


Der Mövenstein 2011  
Fotos Karl Eberhard Vögele      



Willi Altenburg




Info-Fakten zum MOEVEN-MÖWEN-STEIN-Grünstrand-Travemünde zusammengetragen von
Willi (Stone) Altenburg

Der Grünstrand wurde 1970-72 angelegt – Küstenschutz-Das Land bezahlte diese Maßnahme.
1580 wurde der Stein erstmalig  im Fischereigesetz erwähnt
Er diente bis zum 20. Jahrhundert als Seezeichen(Peilpunkt)
Der Stein stammt im Ursprung aus den Bereich der Insel Bornholm und wurde durch  die Eiszeit-Klimaveränderung an die „Travemünder –Küste“ geschoben

Aus Wikepedia:
Der Mövenstein (teilweise, so bei Thomas Mann, auch in der Schreibweise Möwenstein) ist ein als Naturdenkmal geschützter Findling aus Hammergranit im Lübecker Stadtteil Travemünde. Der Stein liegt in der Lübecker Bucht am nördlichen Ende der ehemaligen Seebadeanstalt Mövenstein am Übergang der Strandpromenade zum Brodtener Ufer. Er ragt noch zu etwa zwei Fünfteln aus der Ostsee. Sein Gewicht wird auf etwa  bis 60 Tonnen geschätzt.
Seinen Namen hat er nach einer Sagengestalt, dem Riesen Möves – oder Möwes – , der vor Travemünde Steine ins Meer warf.[1][2] 1925 wurde in Travemünde die Seebadeanstalt von dem Lübecker Stadtbaumeister Friedrich Wilhelm Virck errichtet. Damals wurde der Findling von den Besuchern der Seebadeanstalt genutzt. Seit Mitte der 1950er Jahre ist er Teil eines Damms vor dem Grünstrand der ehemaligen Badeanstalt, wo er nördlich der Yachtclub-Bootsrampe liegt.

Die Badeanstalt wurde aufgegeben, ihr 15.000 Quadratmeter großes Gelände ging 1994 in den Besitz des Lübecker Yacht-Clubs über. Er sanierte die seit 1991 unter Denkmalschutz stehenden Gebäude mit Unterstützung der Possehl-Stiftung und nutzt die Fläche als „Katamaran- und Jollenstation Mövenstein“.[3][4]

Am 18. Dezember 1980 wurde der Mövenstein in das Verzeichnis Lübecker Naturdenkmäler aufgenommen.[5]

Der Findling sackte im Lauf der Jahrzehnte ab. Nach Schätzungen könnte er in dreißig Jahren in der Ostsee versunken sein. Die Initiative „Rettet den Mövenstein“ des Heimatvereins Travemünde bemüht sich, den Findling vor dem Untergang zu bewahren.[6] Er soll entweder eine feste Gründung erhalten oder aus der Ostsee geborgen und an einem anderen Standort aufgestellt werden.

Den Namen Mövenstein tragen in Travemünde unter anderem ein am Nordende der Kaiserallee gelegener öffentlicher Parkplatz mit 60 Stellplätzen sowie eine kommerzielle Segelschule auf dem Gelände des Lübecker Yacht-Clubs.[7].[8]

 
 
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